zecke im garten

Zecken im Garten.

Zecken im Garten

Der eigene Garten ist für viele von uns ein wichtiger Rückzugsraum und für viele Familien ist es sowohl Spielplatz als auch Natur. Was aber wenn die Natur in Form von Schädlingen oder sogar Krankheitserregern auftritt? Zu den Gefahren die im Garten lauern können gehören Zecken. Entgegen der landläufigen Annahme treten Zecken nicht nur im Wald auf, sondern siedeln sich überall dort an wo sie passende Lebensbedingungen finden. Und das kann leider auch unser Garten sein.

Was sind Zecken?

Zecken zählen biologisch zur Klasse der Spinnentiere, was man an den acht Beinen erwachsener Zecken erkennen kann. Noch genauer gehört die Zecke zu der Gruppe der Milben. Sie sind hochspezialisierte Tiere, die durch Körperbau und Verhalten hervorragend an ihre Umwelt angepasst sind. Ähnlich wie auch die Stechmücken brauchen sie als Parasiten andere Lebewesen, von deren Blut sie sich ernähren. Der Blutverlust ist für den Wirt – ob Mensch oder Tier – in der Regel nicht das Problem. Die eigentliche Gefahr des Zeckenbisses liegt vielmehr in der Überträgung von Krankheitserregern auf den Wirt. 

Im Vergleich zu Stechmücken brauchen Zecken viel mehr Blut. Im Extremfall hängen sie bis zu 15 Tage an ihrem Wirt und trinken dessen Blut. Dafür suchen sie sich an ihrem Opfer eine geeignete Stelle, an der sie festen Halt finden. Bei Menschen ist das in der Regel die Achselhöhle oder der Genitalbereich. Die Zecke saugt das Blut ohne Umwege in ihren Darm. Durch das Blutsaugen steigt ihr Eigengewicht um ein Vielfaches, denn der Darm besteht aus vielen Anhängen und ist so dehnbar, dass eine vollgesaugte Zecke bis zu 200-mal so viel wiegen kann wie eine hungrige. Ausserdem benötigen weibliche Zecken eine Blutmahlzeit zur Vermehrung.

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Warum sind Zecken gefährlich?

Die grösste Gefahr geht von den zahlreichen Erkrankungen, wie FSME und Borrelios,e aus die Zecken übertragen können. Der an sich harmlose Biss einer Zecke ist dann gefährlich wenn die Zecke bereits mit den Krankeitserregern infiziert ist. Die Krankheitserreger gelangen aus den Speicheldrüsen oder dem Darm der Zecke über den Stechapparat in den Körper des Blutwirts. 

Zecken so schnell wie möglich entfernen

Der beste Schutz vor einer Infektion ist zu verhindern, dass Zecken überhaupt Zugang zu einer Einstichstelle an unserem Körper finden. Dabei helfen verschiedene Vorsorgemassnahmen wie lange Kleidung und festes Schuhwerk. Auch Antizeckensprays können Zeckenbisse vermeiden helfen. Das ist bei Waldspaziergängen relativ einfach umzusetzen aber im eigenen Garten ist das schon schwieriger. Es ist daher sinnvoll sich nach jedem Aufenthalt im Freien gründlich nach Zecken abzusuchen, auch bei Kindern ist eine tägliche Kontrolle wichtig. 

Eine Impfung gegen FSME kann zusätzlich dazu beitragen, das Risiko einer FSME-Virusinfektion nach einem Zeckenstich zu reduzieren.

Zecken richtig entfernen

Wenn Sie eine Zecke entdeckt haben ist es wichtig diese schnell und korrekt zu entfernen.

  • Benutzen Sie eine spitz zulaufende Pinzette mit möglichst schmalen Klammern. Eine gängige Kosmetik-Pinzette mit breiten Klammern quetscht den Körper der Zecke zu stark.
  • Greifen Sie die Zecke am Kopf möglichst nahe an der Haut und ziehen sie das Insekt senkrecht ohne Drehen von der Haut weg, bis es sich löst.
  • Desinfizieren Sie die Wunde. 
  • Bewahren Sie die Zecke auf. Sollten Sie nach einigen Tagen Infektionssymptome wie z.B. Kopf- und Gelenkschmerzen oder eine wandernde Rötung der Haut feststellen kann die Zecke in einem Labor aiuf Krankheitserreger untersucht werden. Legen sie das Insekt auf den Gaze-Teil eines Heftpflasters und klappen sie das Pflaster in der Mitte zusammen. Töten Sie das Insekt durch Drücken mit dem Fingernagel durch auf das Pflaster bis es knackt. Beschriften sie das Pflaster mit Datum und Ort des Zeckenbisses.
  • Verwenden sie keine gängigen Hausmittel wie Öl, Nagellackentferner. Sie fördern das Erbrechen der Zecke und steigern somit das Risiko, das Krankheitserreger in die Wunde gelangen.

Zecken im Garten

Kaum verwunderlich also dass Zecken in unseren Gärten nicht gerade willkommen sind. Hier einige Tips was Sie gegen die Blutsauger im Garten tun können:

  • Entfernen Sie im Herbst alles Laub und schneiden Sie Äste und Gestrüpp zurück. Zecken verstecken sich vor allem an schattigen Plätzen an Gräsern und Büschen. Bei kalten Temperaturen ziehen sie sich in die schützende Laubschicht am Boden zurück, da sie zum Überleben eine hohe Umgebungsfeuchtigkeit brauchen. Durch das Entfernen von Laub und Ästen schaffen Sie trockenere Bedingungen und ermöglichen eine direkte Sonneneinstrahlung.
  • Zusätzlich sollten Sie zur Zeckenbekämpfung den Rasen kurz halten, damit der Morgentau schneller trocknet. Je kleiner der dicht bewachsene Teil des Gartens und je trockener, umso unwahrscheinlicher der Zeckenbefall.
  • Eine dichte Umzäunung verhindert zusätzlich, dass grössere Tiere, wie Igel und Füchse, in den Garten eindringen. Sie tragen oft Zecken mit sich und sorgen erst dafür, dass sich die Blutsauger in Hausnähe ausbreiten können.Um zu testen, ob Ihr Garten tatsächlich befallen ist, reicht ein einfacher Trick. Ziehen Sie an einem wärmeren Tag ein helles Stück Stoff, z.B. ein weisses Laken, an einem Stock über den Rasen und schauen Sie nach, ob sich ein paar der Insekten daran festgekrallt haben. Sehen sie kleine schwarze Punkte auf dem Laken, sollten Sie diese mit einer Lupe genauer inspizieren. Zecken erkennen Sie an ihren acht Beinen 

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